Janus – Der Hüter der Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits
In den verborgenen Tiefen der römischen Mythologie gibt es eine Gestalt, die wie keine andere das Geheimnis der Schwellen, Übergänge und verborgenen Welten symbolisiert: Janus, der doppelköpfige Gott. Seine beiden Gesichter blicken in entgegengesetzte Richtungen – eines schaut nach vorne, ins Diesseits, das andere zurück, ins Jenseits. Doch was bedeuten diese beiden Gesichter wirklich? Und warum hält Janus den Schlüssel in seinen Händen?
Janus – Gott der Schwellen und Portale
Janus ist der Gott der Anfänge und Übergänge, doch seine Bedeutung geht weit über das Physische hinaus. Er ist der Hüter jener geheimnisvollen Tore, die zwischen den Welten liegen – der Schwellen zwischen der materiellen Realität und der metaphysischen Ebene. Für jene, die die Kunst der Astralreisen beherrschen oder sie erlernen wollen, ist Janus nicht nur ein Mythos, sondern ein Begleiter, ein Führer.
Sein Schlüssel ist kein gewöhnlicher Schlüssel. Er ist ein Symbol für das Öffnen des inneren Portals, jener geheimen Tür in unserem Bewusstsein, die uns Zugang zu anderen Dimensionen ermöglicht. Der Schlüssel, den Janus trägt, erinnert uns daran, dass der Zugang zu den astralen Welten nicht außerhalb von uns liegt – er ist in uns verborgen.
Die Doppelgesichtigkeit: Diesseits und Jenseits
Die zwei Gesichter des Janus sind mehr als nur ein Zeichen der Dualität. Sie spiegeln die Fähigkeit wider, gleichzeitig in zwei Welten zu existieren: in der greifbaren, physischen Realität und in der unergründlichen Tiefe des Astralen. Wenn wir in einer Astralreise die Schwelle überschreiten, blicken wir – wie Janus – mit einem Auge zurück in die bekannte Welt und mit dem anderen in die unerforschten Weiten des Jenseits.
Jenes Moment, in dem die Welten sich überschneiden, ist ein heiliger Augenblick. Es ist die Schwelle, an der Raum und Zeit keine Bedeutung mehr haben, wo das Bewusstsein sich frei bewegt und der Astralreisende die Wahrheit jenseits der Schleier erfahren kann.
Der mystische Schlüssel: Öffner des Portals
Der Schlüssel in den Händen von Janus ist ein Werkzeug der Ermächtigung. Er sagt uns: „Du bist derjenige, der die Tür öffnen kann.“ Doch der Schlüssel ist nicht aus Gold oder Eisen – es ist der Mut, die Hingabe und das Vertrauen in die eigene innere Kraft. Wer Janus als Wegweiser akzeptiert, wird erkennen, dass die Pforte nicht irgendwo in der Welt liegt, sondern in der Tiefe des eigenen Geistes.
Janus steht an diesem Portal, bereit, dem Reisenden zu helfen, es zu durchschreiten. Er gibt Schutz und Führung, damit der Reisende sicher zwischen den Welten wandeln kann. Seine Energie ist der Anker, der uns in der Astralebene hält und uns den Rückweg ermöglicht.
Eine Einladung zum Übergang
Für Astralreisende ist Janus nicht nur ein Gott der Mythologie, sondern ein Symbol und ein Begleiter auf ihrer Reise. Er flüstert uns zu: „Fürchte dich nicht vor dem Übergang. Die Pforte ist bereits in dir. Der Schlüssel liegt in deinem Herzen.“ Und so öffnen wir uns mit jedem Atemzug mehr, lassen die Schleier fallen und treten durch das Tor – hin zu einer Welt voller Geheimnisse, Einsichten und unendlicher Möglichkeiten.
Janus lädt uns ein, die Balance zwischen Diesseits und Jenseits zu finden, zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Denn letztlich ist er nicht nur der Gott der Astralreisenden – er ist der Gott des Bewusstseins selbst.
„Wer den Mut hat, mit mir zu wandeln, wird das Licht hinter den Schleiern sehen.“
Möchtest du den Schlüssel ergreifen und das Tor öffnen? Janus wartet – an der Schwelle zu einer Welt, die nur die Mutigen betreten.